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Freiräume für Pflegeheime Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Fresser   
Montag, 28. Juni 2010 um 10:51 Uhr

Freiräume für Pflegeheime. Planen-Ausführen-Nutzen-Erhalten. Eine Rezension




Brigitta Hemmelmeier-Händel, Karin Schauer und Hildegund Fauler:

Freiräume für Pflegeheime. Planen-Ausführen-Nutzen-Erhalten. Ein Leitfaden

 

 



Bis heute hatte und hat man es hierzulande unter den Gärten und Freiräumen für medizinische und pflegerische Einrichtungen mit großen Qualitätsunterschieden zu tun, die daher rühren, dass es an verbindlichen Richtlinien zu Planung und Umsetzung solcher Orte fehlt.
Gleichzeitig wird die Bedeutung dieser Freiräume als Lebens-, Wohlfühl- und oft auch Therapieräume für die Bewohner der Einrichtungen, aber auch als Arbeitsräume für pflegendes und betreuendes Personal immer wichtiger.
In dem Maße, wie die hierzulande noch junge Disziplin der Gartentherapie wächst und neue Anhänger findet, fragen sich immer mehr Menschen (und nicht nur Planer), wie Freiräume in pflegenden oder therapierenden Institutionen denn nun gestaltet sein sollen, damit nicht nur alle geforderten Kriterien erfüllt werden (Barrierefreiheit, Einbettung in das Umfeld, Nutzungsorientierung, Kostenwahrheit, Nachhaltigkeit, etc.), sondern auch den Bedürfnissen aller beteiligten Personen in optimaler Weise Rechnung getragen wird.

Rahmenbedingungen

Unter diesen Rahmenbedingungen wurde 2009 im Auftrag des Amts der NÖ Landesregierung ein PlanerInnenleitfaden herausgegeben, der sich dem Spannungsfeld Planen-Ausführen-Nutzen-Erhalten von Freiräumen für Pflegeheime widmet und speziell für das Land Niederösterreich Standards und Mindestkriterien einführen will.

Neben einem detaillierten Abschnitt, der sich den Ausführungskriterien der Freiraumausstattungen widmet, wird großer Wert auf die Nutzung der verschiedenen beteiligten Fachkompetenzen (neben der Planung insbesondere Pflege- und Sozialwissenschaften, Gartenbau, Haustechnik, etc.) gelegt. Im Kapitel Ökonomische Ressourcen wird darauf hingewiesen, dass 85% der Gesamtkosten von Freiräumen (auf ihre Lebenszeit gesehen) auf die Erhaltung entfallen, ein Betrag, der schon durch die Planungsqualität festgelegt werden kann. Schön ist auch, dass der Leitfaden dezidiert die Notwendigkeit der Beschäftigung von GartentherapeutInnen anspricht.

Fazit

Das Buch will nicht etwa Therapiegärten bzw. Gärten, in denen Gartentherapie durchgeführt wird, standardisieren und normieren, es geht darum, Mindeststandards für Freiräume zu etablieren. Von daher stellt es einen lange fälligen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Qualitätssicherung im Bereich der Gartentherapie dar. Es wäre begrüßenswert, wenn der Leitfaden nicht nur in Niederösterreich, sondern auch darüber hinaus umgesetzt würde.

 

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